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Gin

Stilvoller Genuss mit der Kraft der Botanicals: Gin aus England und dem Rest der Welt

Was den Schotten ihr Whisky oder den Russen und Polen ihr Wodka, das ist den Engländern ihr Gin. Sie wollen einfach nicht auf die Spirituose verzichten – und dabei haben sie das Getränk noch nicht einmal erfunden.

Gin: klassisch pur oder gemixt

Die Wurzeln des Gins liegen beim Genever, der in den Niederlanden von einem Arzt Mitte des 17. Jahrhunderts erdacht wurde. Was einst als Wundermittel im pharmazeutischen Bereich gelobt wurde, fand Anklang bei den britischen Soldaten und wurde über Umwege in England eingeführt. Dort nahm man sich der Spirituose auf der Basis von Alkohol und Wacholder an und entwickelte sie im Laufe der Zeit weiter. Heute ist der Gin untrennbar mit England verbunden, obwohl es auch holländischen Jenever und Ginsorten aus allen Ecken der Welt zu entdecken gibt. Sie munden pur genauso wie in Cocktails und Longdrinks, beispielsweise als zeitlos attraktiver Gin & Tonic.

Kennzeichnend für Gin ist, dass sich eine schier unglaubliche Vielzahl von 120 oder mehr Botanicals für seine Aromatisierung anbietet. Unter einem Botanical versteht man eine pflanzliche Komponente, die durch Mazeration im Destillat oder als Extrakt dem Anreichern dient. Früchte und Beeren, Kräuter und Blumen, Gewürze und Wurzeln aller Art eignen sich. Die meisten Gin-Hersteller verlassen sich auf bis zu zehn Klassiker wie Koriander, Zimt, Iriswurzel, Zitronen- und Orangenschalen und Angelikawurzel. Manche Produzenten setzen auf eine ganz besondere Zutat oder eine große Anzahl an Botanicals, um sich von der Masse abzuheben.

Im Laufe der Zeit haben sich Unterkategorien wie der London Dry Gin mit seinen Herstellungsvorschriften, der süßliche Old Tom Gin und der Sloe Gin (Schlehengin) herausgebildet. An Herstellern mangelt es nicht. Zu den ganz Großen gehören u. a. Beefeater, Haymans, Tanqueray und Bombay Gin. Viel Aufmerksamkeit erregen außerdem die Ginsorten von G-Vine, Gordon's, Hendricks und Finsbury. Für etwas Spezielles empfehlen sich gefeierte Geheimtipps wie der Saffron Gin, The Botanist oder Whitley Neill.