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Tequila

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Tequila

Tequila- das mexikanische Nationalgetränk

Der Tequila ist ein aus Agaven gebrannter hochprozentiger Brandwein, der in der Umgebung der Stadt Tequila sein Zuhause hat. Aus dem Herzen der blauen Agave, dem Bundesstaat Jalisco und vier weiteren Bundesstaaten Mexikos, stammen die wertvollen Zutaten, die in einen typischen, Tequila gehören.

Der Alkoholgehalt des Tequilas liegt bei etwa 38 bis 40 Prozent, wobei einige Sorten auch bis zu 50 Prozent Alkoholgehalt beinhalten können. Der Tequila wird in zwei Kategorien unterteilt. Zum einen der Mixto mit seinen 51 Prozent Zuckeranteil aus der Agave Azul. Der Restzucker kann von anderen Orten stammen. Meist jedoch wird Rohrzucker genutzt, um den typischen Geschmack zu bekommen. Er wird in Flaschen und Fässer abgefüllt, die zum Versand fertiggemacht werden. Beim Abfüller wird dieser Tequila mit reinem Wasser versetzt, um die 55 Prozent Alkohol zu reduzieren. Zum anderen gibt es den 100 Prozent Agave Azul, der nur in Flaschen unter strenger Aussicht abgefüllt werden darf. Bekannte Tequila Marken wie Josè Cuervo, Don Julio und Sauza Tequila machen dieses Kultgetränk Weltweit zum andauernden Erfolgshit.

Der Unterschied zwischen Tequila und Mezcal

Wer sich beim Tequila kaufen ein wenig mit der Materie auseinandersetzt oder einen tieferen Blick in das breit gefächerte Sortiment wirft, wird auf den Begriff Mezcal treffen. Manche verwenden ihn fälschlicherweise sogar als Synonym. Was ist der Unterschied zwischen Mezcal und Tequila? Fassen wir es mal so zusammen: Jeder Tequila ist auch ein Mezcal – aber nicht jeder Mezcal ist ein Tequila. Genau genommen ist ein Mezcal (oder Mescal) nämlich eine Spirituose, die aus dem Fruchtfleisch von Agaven hergestellt wird. Diese Vorgehensweise hat in ganz Mexiko eine lange Tradition. Schon vor Jahrhunderten wurde in dem mittelamerikanischen Land Agavenschnaps hergestellt.

Die Unterschiede der beiden Nationalgetränke liegen im Detail: So kommen für den generellen Agavenbrand die verschiedensten Agavensorten wie z. B. Espadin infrage (teilweise wildwachsend), und man hat auch bei der Destillation und beim Abfüllen mehr Freiheit. Ein echter Tequila aus Mexiko hingegen basiert in der Regel auf der Blauen Weberagave. Außerdem ist er zu mehr als 80 % in der Region Jalisco zu Hause, wohingegen Mezcal mehrheitlich im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca produziert wird. Das typisch mexikanische Destillat aus den ausgekochten Herzen von Agaven wird im wirklich großen Stil gebrannt. Die Herstellung von Tequila erfolgt durch schätzungsweise 130 Betriebe mithilfe von bis zu 300.000 Personen. Fast 50 % der Gesamtproduktion exportiert man nach Amerika, bis zu 15 % in andere Länder. Sogar berühmte Persönlichkeiten interessieren sich inzwischen für die Spirituose – man nehme nur einmal die kultige Marke Casamigos von George Clooney.

 

Welche Arten von Tequila gibt es?

Den Anfang macht der sogenannte Tequila Blanco, auch Plata oder Silver (Silber auf Spanisch bzw. Englisch) genannt. Ein Blanco Tequila wird wie beispielsweise weißer Rum nach dem Destillieren aus vergorenem Agavensaft auf die gewünschte Trinkstärke verdünnt und abgefüllt. Ein solcher farbloser Blanco gibt sich jung und lebhaft, kraftvoll und aufrichtig mit Agavennoten und teilweise leicht alkoholischem Biss. Möchte man Longdrinks und Cocktails mixen mit Tequila, sollte man Blanco Tequila kaufen. Ihm schließt sich der Tequila Reposado mit seiner hellen Farbe von Strohgelb bis Blassgold an. Sein Name bedeutet "geruht", und er darf in der Tat nach der Destillation zwei Monate oder etwas länger in Holzfässern ruhen. Auch dieser Reposado ist jugendlich, geradlinig und aussagekräftig, manchmal mit fruchtigem Beiklang. Er ist ebenfalls ideal zum Mixen von Cocktails mit Tequila. Einen Schritt weiter geht der Añejo Tequila mit seinem dunkleren Farbton von Gold bis Bernstein, denn er erhält die Chance, mindestens zwölf Monate in Eichenfässern zu lagern. Noch länger reift der edle, rare Extra Anejo, den man sich pur gönnt. Nicht verwechseln mit Tequila Anejo sollte man den helleren Oro bzw. Gold oder Joven, denn er stellt einen Blend dar. Man vermählt für den Verschnitt klaren Agavenschnaps mit gealtertem Agavenbrand.

 

Wie Tequila richtig trinken?

Will man Tequila trinken, sollte man die oben genannten Qualitätsstufen beachten. Ein Reposado von hoher Güte mag es durchaus, wenn man ihn für sich allein genießt. Hierfür eignet sich ein Sherryglas. Ein lang gereifter Anejo aus dem Holzfass mit seinen vielen Nuancen wie auch Fruchtigkeit, Süße und Würze kommt am besten zur Geltung, wenn man ihn ihm Cognacschwenker genießt. Wichtig ist, dass er nicht zu kühl getrunken wird; Raumtemperatur empfiehlt sich. Weißer Silver Tequila hingegen wird gern mit einem kultigen Trinkritual verbunden, das in geselliger Runde Spaß macht und das man in Klubs sowie Bars beobachten kann: Die recht feurige Spirituose wird mit Salz und Limette oder Zitrone getrunken. Es ist üblich, sich das Salz von der Hand zu lecken, den Shot auf einmal hinterher zu trinken und abschließend in die Scheibe Zitrusfrucht zu beißen. Alternativ empfehlen sich die vielen kreativen Tequila Cocktails und Longdrinks, allen voran beliebte Klassiker wie Tequila Sunrise oder Margarita.