Soll es landestypischer Genuss sein, dann führt kein Weg am Tequila aus Mexiko vorbei. Er darf lediglich in jenem mittelamerikanischen Land hergestellt werden, und das aus nur einem zugelassenen Rohstoff. Eben dieser Rohstoff in der Form von Agaven hebt die Spirituose von der Konkurrenz ab. Während der eine oder andere denken mag, Tequila sei lediglich eine Spirituose zum Mixen von Cocktails und Longdrinks oder für einen Shot bei einer Party, so gibt es auch Premium-Tequila für das Luxussegment zu entdecken. In diese spannende Kategorie gehört der Clase Azul Tequila, der hohe Standards setzt und für anspruchsvolle Qualitätsprodukte steht.
Wissenswertes zu Clase Azul
Was steckt hinter dem Markennamen, der die Neugier weckt? Aus dem Spanischen übersetzt steht das Wort "clase" für Klasse, Art, Kategorie oder Sorte. Der Begriff "azul" wiederum bezieht sich auf die Farbe Blau. Gewählt wurde der Name für den Tequila von Clase Azul nicht ohne Grund. 1997 wagte sich der Unternehmer Arturo Lomeli an die Gründung der Tequilamarke, und das in seiner Heimatstadt Guadalajara inmitten der Hochburg für die Herstellung von Tequila. Er entschied sich für diesen Namen, da seine Spirituose in einer kunstvollen, blau dekorierten Flasche zum Kunden kommen sollte. Damit nicht genug, stellt der Markenname von Clase Azul Tequila eine Tribut an den Rohstoff dar: So verlässt sich die Destillerie ausschließlich auf Blaue Weber-Agaven, die in vorteilhaften Lagen in der Hochebene von Jalisco angebaut und von Hand geerntet sowie verarbeitet werden.
Seit mehr als 25 Jahren kümmert sich die Brennerei fernab der industriellen Massenfertigung um den Tequila Azul und bereichert damit den Markt mit authentischem, hochwertigem Agavenbrand auf hohem Niveau. Interessanterweise handelt es sich bereits um das zweite Unterfangen dieser Art des Firmengründers. Er hatte in den Jahren zuvor mit Geschäftsfreunden eine andere Marke auf die Beine gestellt, musste sich jedoch gegen die Konkurrenz geschlagen geben. Diese Erfahrung inspirierte Lomeli dazu, sich für seine zweite Chance etwas Besonderes auszudenken. Genau aus diesem Grund kommt der Clase Azul Tequila heute in seiner wunderschönen Flasche und mit einem vergleichsweise hohen Preis zum Kunden.
Warum ist Clase Azul so teuer?
Der hohe Preis von Azul Tequila kommt nicht von ungefähr, denn er wird mit viel Liebe zum Detail hergestellt. Das beginnt bei den nach traditionellen Methoden verarbeiteten Agaven und zieht sich bis zum Produktdesign hin. Es ist nämlich ein Herausstellungsmerkmal von Clase Azul Tequila, dass er nicht wie die meisten Wettbewerber in einer transparenten Glasflasche mit regulärer Form veröffentlicht wird. Stattdessen hat sich die Firma auf stylishe Keramikflaschen spezialisiert, die eine außergewöhnliche Form und einen kugelrunden Verschluss aufweisen. Damit nicht genug, holt sich das Unternehmen Künstler aus der Gemeinde ins Boot, die in detailverliebter Handarbeit für jedes Produkt innerhalb des Sortiments an Tequila von Clase Azul ein leicht anderes Design ausarbeiten.
Die wunderschön verzierten Flaschen machen den Clase Azul Tequila zu einem Blickfang, der das kulturelle Erbe ehrt. Somit steht er auch für Heimatverbundenheit und Mehrwert. Clase Azul Tequila ist im Hinblick auf seine Herstellung sowie im Hinblick auf seine Präsentation ein Kunstwerk. Die dekorativen Muster, oft von Blautönen geprägt, integrieren gern Symbole wie die Agave oder erinnern an die einstigen Hochkulturen in dem zentralamerikanischen Land.
Damit rückt sich der Tequila Azul nicht nur in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, sondern zementiert auch seinen Platz im Luxussektor. Er mag verhältnismäßig teuer sein, hat aber dafür mehr zu bieten als nur einen landestypischen Charakter. Clase Azul Tequila überzeugt in optischer Hinsicht ebenso wie in aromatischer und geschmacklicher Hinsicht. Darüber hinaus gibt es inzwischen limitierte Sondereditionen zu entdecken, die beispielsweise mit Gold ausgeschmückt und zu einem noch höheren Preis angeboten werden. So oder so ruht der Agavenschnaps in einer dekorativen Keramikflasche, die laut Hersteller hinterher wiederverwendet werden kann. Ob allgemein als Dekorationsgegenstand, als Dekanter oder beispielsweise als Blumenvase, die Tequilaflasche von Clase Azul mit ihrem schicken Design voller Wiedererkennungswert hat mehr zu bieten als nur Funktionalität.
Das edle Angebot an Clase Azul Tequila
Es trägt zum Anspruch und zur Popularität von Clase Azul Tequila bei, dass er von der Brennerei mit reichlich Fachwissen und Fingerspitzengefühl in vergleichsweise geringen Mengen hergestellt wird. Als das Aushängeschild begeistert der in Blau und Weiß präsentierte Clase Azul Reposado Tequila, der quasi die Mitte zwischen dem nicht gelagerten, klaren Plata bzw. Silver (Blanco) und dem länger gereiften, goldenen Anejo verkörpert. Kennzeichnend für den Reposado Tequila von Clase Azul ist, dass er mit seinem Alter von rund acht Monaten länger ruhte als handelsübliche Abfüllungen an Tequila Reposado. Er ist sogar fein genug, um pur getrunken zu werden. In erster Linie findet er jedoch seinen Weg in Cocktails und Longdrinks.
Mindestens ebenso vielversprechend ist der stolze 25 Monate gelagerte Clase Azul Anejo Tequila, der sogar den hohen Erwartungen von Kennern gerecht wird. Noch einen Schritt weiter geht der exklusive Clase Azul Ultra Extra Anejo Tequila, der fünf Jahre in Bourbonfässern und Sherryfässern reifte und ein Höchstmaß an Luxus und Faszination bietet. Alternativ kann man sich für den unkomplizierten, vielseitig einsetzbaren Clase Azul Plata Tequila in Silbergrau entscheiden, der als typisch mexikanischer Tequila in keiner gut ausgestatteten Bar oder Hausbar fehlen sollte.
Wie schmeckt Clase Azul?
Auf diese Frage gibt es keine einzig richtige Antwort, denn pro Tequila Azul Abfüllung lassen sich sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede beobachten. Was den als Klassiker und sogar Ikone angesehenen Clase Azul Reposado Tequila angeht, so hat er viel zu bieten. Neben typischen Agavennoten bemerkt man würzige Untertöne von Nelke und Zimt, eine angenehme Süße von Vanille und Agavensirup sowie hin und wieder einen nussigen Unterton. Früchte wie Bananen und Orangen schwingen mit.