Skip to Main Content »

  • Deutschlandweiter Versand

    pauschal nur 5€

  • über 3000 Artikel

    warten darauf entdeckt zu werden

  • 0172 495 45 05

    falls Sie eine Frage haben

 
Mein Einkaufswagen

Sie haben keine Artikel in Ihrem Einkaufswagen.

Bei Auswahl der Zahlart Vorauskasse erhalten Sie 3% Rabatt auf den Warenwert
Einstellungen
Produkte vergleichen

Sie haben keine Gegenstände zum Vergleich.

 

You're currently on:

Champagner

  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Champagner

Champagner, der wohl edelste Schaumwein

Kaum ein Getränk verkörpert so Luxus und Lebensart wie der Champagner. Kein anderer Schaumwein weltweit ist so Sinnbild für Stil, Festlichkeit und Glanz wie er. Diesen Ruf verdankt er drei grundlegenden Voraussetzungen, und zwar 1. hochwertigste Grundweine, 2. fachgerechtes Verschneiden der Weine und  natürlich 3. alt hergebrachte traditionelle Herstellungsverfahren.

Fast alle Weinanbauländer der Welt verwenden heutzutage das in der Champagne erfundene Verfahren der aufwendigen Flaschengährung für die Herstellung edelster Schaumweine, dennoch dürfen diese nur die Bezeichnung Méthode traditionelle tragen da der Begriff Champagner geschützt ist. Wenn er auch nicht der älteste Schaumwein der Welt ist, so ist der Champagner doch zumindest der als erstes in großen Mengen erzeugte und somit schnell Weltweit als DER Schaumwein schlechthin bezeichnete.

Viele Weingüter, die in Ihren Anbauregionen sehr ähnliche Voraussetzungen für den Anbau und die Herstellung dieses Weintyps hatten, zogen schnell nach und so wurde der Champagner zum Gattungsbegriff aller Schaumweine. Dieses hatte zur Folge, dass es zu Unmengen langjähriger Rechtsstreite um den Begriff Champagner kam. Letztendlich konnten die Franzosen, die diesen Begriff für sich beanspruchen, sich durchsetzen und diesen schützen lassen. Die Folge ist, dass  nur Schaumweine der AC Champagne, die nach den dortigen, durch die Gesetzgebung festgelegten Bestimmungen produziert wurden, den Namen Champagner tragen dürfen.

Champagner, eine Erfindung der Extraklasse

Schon im 5. Jahrhundert gab es in der Region um Reims nachweislich die ersten Weinberge. Die Frankenherrschaft hatte das Bestockungsprogramm vieler Klöster zur Folge, von der nachweislich der Weinanbau in der Champagne profitierte. Dennoch erfolgte zunächst in der Champagne nur der klassische Weinanbau. Erst im 7. Jahrhundert, als Folge der Revolution in den Kellern größerer Klöster, veränderte sich die Weinbereitung in der Champagne und brachte letzt endlich den Champagner als edelsten aller Schaumweine hervor.

Der Kellermeister Dom Pérignon, mit der Zugehörigkeit zur Abtei Hautvillers/Epernay, trug neben evolutionären Erfahrungsprozessen im Weinanbau der nördlichen Weinanbauregionen maßgeblich zum Fortschritt in der Weinproduktion und Champagnerherstellung bei. Bis heute wird Dom Pérignon als der Erfinder des Champagner gefeiert.

Durch die oft kühlen Herbsttage und dem damit späten Ausreifen der Trauben, sowie der oft sehr frühen Wintereinbrüche die Frost bescherten, kam die Gärung häufig zum Stillstand. Die schlechten Filterprozesse der damaligen Zeit, vor der Abfüllung in Flaschen, hatten zur Folge, dass Hefezellen überlebten, die bei wärmeren Temperaturen im Frühjahr mit dem verbliebenen Restzucker den Prozess der zweiten Gärung in Gang brachten. Diese Alkoholbildung brachte den Wein zum Schäumen. Da die damals eher dünnwandigen Flaschen nicht für den sich bildenden Druck ausgelegt waren, platzen diese meistens. Der erste Champagner war geboren. Noch bis ins 18. Jahrhundert dauerte es bis die Flaschenproduktion so ausgereift war ,dass der Glasbruch unter Kontrolle gelangte.
Durch die Zufuhr von zusätzlicher Hefe und Zucker stieg der Alkoholgehalt, des bis dahin oft dünnen Champagners und ließ ihn bis heute zum edelsten aller Schaumweine wachsen.

Der Siegeszug des Champagners

Erst nach der Beendigung des zweiten Weltkrieges erlangte der Weinanbau in der Champagne ein ganz neues Ausmaß. Die Produktionsmengen steigerten sich innerhalb kürzester Zeit geradezu explosionsartig auf jährlich rund 200 Millionen Flaschen. Der Champagner entwickelte sich zum Exportschlager in die westlichen Länder, in denen er sich als Statussymbol durchsetzte. Dieser Boom führte unter verschärften Bedingungen dazu, dass sich die sieben größten Champagnerhäuser über 40% des Weltmarktes teilen.

Doch auch in Frankreich setzte der Champagner seinen Siegeszug unbeirrt fort und wurde neben dem klassischen Wein zum Nationalgetränk. Doch das Kaufverhalten zwischen dem  französischen und dem restlichen europäischen Markt könnte verschiedener nicht sein. Während die Franzosen auf kleinere Champagnergüter und Winzer vertrauen, wird im Ausland auf alt Bewährtes gesetzt und klassischer Markenchampagner verkauft. So entstanden neben den großen Champagnerhäusern, wie Moet & Chandon, Veuve Clicquot, Louis Roederer, Ruinart, Piper Heidsieck, Perrier Jouet, sowie Taittinger über 140 Winzergenossenschaften, die bevorzugt ihre Ausgangsprodukte bei entsprechenden Kleinwinzern kaufen.

Das Anbaugebiet des Champagners

Bereits 1927 wurden die Grenzen für die zugelassenen Anbaugebiete des Champagners durch das in Paris ansässige Institut National des Appellations d`Origine, auch unter der Abkürzung INAO bekannt, festgelegt. Die Rebflächen betragen heute rund 27.500 Hektar, deren Weinberge sich auf über 300 Gemeinden in den Regionen rund um Reims bis zur Marne, zwischen Marne und Seine, sowie in der südlichen Département Aube erstrecken. Trotz des großen Marktanteils von Markenchampagnern besitzen die großen Champagnerhäuser mit rund 3000 Hektar einen viel zu geringen Anteil und sind auf die Ernten der kleineren Winzer angewiesen. Die Kreideböden in der Champagne erweisen sich als ideale Weinberge, da die natürliche Beschaffenheit wichtige Eigenschaften für den Weinanbau mit sich bringt. Die natürliche Wasserversorgung, Belüftung und Drenagefunktion unterstützen den Weinanbau enorm. Da das Klima in den Regionen unterschiedlich und zum Teil recht kühl ist, kann es zu erheblichen Qualitätsschwankungen innerhalb der Regionen und Jahrgängen kommen. Dieses gleichen die Kellermeister durch das Verschneiden der unterschiedlichen Weine aus den verschiedenen Regionen und Jahrgängen wieder aus.

Die Rebsorten des Champagners

Die zur Erzeugung des Champagners zugelassenen Rebsorten beschränken sich auf gerade einmal drei Stück. Wobei der Pinot Noir und der Pinot Meunier rot sind, und somit der Chardonnay die einzige weiße Rebsorte ist. Der Pinot Noire besiedelt mit über einem Drittel der Rebflächen in der Champagne rund 10000 Hektar. Besonders viel wird er in der Region um Reims angebaut. In dieser Region der Champagne überzeugt er durch Kraft, Körper und ein fruchtiges Aroma, während er im Burgund wesentlich mehr Tiefe und Komplexität erreicht.
Der Pinot Meunier, der in etwa auf einem Drittel der Champagne angebaut wird, ist mit rund 9000 Hektar die zweitstärkste, hier anzutreffende Rebsorte. Diese, in Deutschland auch als Schwarzriesling bekannte Rebsorte, und der  aus ihr gewonnen Champagner überzeugen durch Fruchtigkeit und Komplexität.
Die Chardonnay-Rebe ist mit ihren rund 8500 Hektar unter den zugelassenen Rebsorten die am Schwächsten in der Champagne vertretene Rebsorte. Bevorzugt trifft man sie im Süden der zugelassenen Anbaugebiete an. Hauptsächlich aber in der Côte des Blanc. Die aus ihr gewonnenen Champagner sind langlebiger, und zeichnen sich zu Beginn durch ihre Eleganz aus, die im Verlauf der längeren Reifung unheimlich fein werden. 
Circa alle 25 – 30 Jahre werden die Weinberge in der der Champagne komplett neu bepflanzt. Mit rund 78 Hektolitern pro Hektar Anbaufläche, werden die zugelassenen Ertragsmengen regelmäßig um die rund 20 Hektoliter zugelassene Toleranz überschritten. Die Ernte, der für den Champagner verwendeten Trauben findet meist ab Mitte bis Ende September statt.

Die Herstellung des Champagners

Der Prozess der Champagnerherstellung beginnt mit den Grundweinen, wobei diese im Regelfall weiß sind und somit die Verarbeitung der roten Pinot Noir und Pinot Meunier Trauben zum Blanc de Noirs wesentlich aufwendiger ist, als die der ohnehin schon weißen Chardonnay Trauben. Erfolgt die Pressung der roten für den Champagner verwendetet Trauben nicht vorsichtig genug und werden hinterher die Schalen nicht rechtzeitig vom Most getrennt, erhält dieser einen roten Schimmer, ähnlich eines Rose Weines. Beim Champagner erhält der Rosé seine Farbe allerdings erst durch das Mischen roter und weißer Grundweine vor der zweiten Gärung.
Gut gekühlt darf der Most die ersten 48 Stunden ruhen, damit sich letzte Traubenteile absetzen können, bevor die zweite Gärung beginnt. Im Gegensatz zu früher findet diese heute meist unter strenger Temperaturkontrolle und dem Einsatz von Reinzuchthefe in Edelstahltanks statt. Es gibt aber auch heute noch Champagnerhersteller die traditionell Naturhefe und Eichenholzfässer verwenden.
Nach der ersten Gährung kommt es zur Essemblage, also dem Verschnitt der Weine, einem Verfahren, das durch den Mönch Dom Pérignon perfektioniert wurde. Nur der Verschnitt verschiedener Rebsorten, Weine und Jahrgänge erlaubt es, eine gleichbleibende Qualität zu erzeugen. Sollen besonders hochwertige Champagner mit reifem und tiefem Charakter erzeugt werden, werden häufig bis zu 50% besonders guter älterer Jahrgänge für die Cuvée genutzt.
Mit dem Liqueur de Tirage (ein Gemisch, bestehend aus Wein, Zucker und Hefe) versetzt ,wird diese Cuvée in Flaschen gefüllt und zur zweiten Gährung gebracht, bei der der eigentliche, uns bekannte Champagner mit seiner feinperligen Kohlensäure entsteht.
Die entstehenden Heferückstände  sammeln sich vor dem Korken im Flaschenhals, der zum Schluss mit dem Kopf nach unten, in den Rüttelpulten gelagerten Flaschen. Dieser Prozess ist entscheidend und dauert je nach Qualität des erzeugten Champagners zwischen wenigen Wochen und vielen Jahren. Um die Ablagerungen zu entfernen ohne das der Champagner seine feinperlige Kohlensäre verliert, wird der Flaschenhals solange in flüssigem Kohlendioxid vereist bis der Pfropfen hinaus gedrückt wird ohne das dabei die Kohlensäure entweicht.

Die verschiedenen Champagnertypen

Ist die zweite Gärung abgeschlossen, hat die Hefe den verbliebenen Restzucker nahezu verarbeitet, so dass der Champagner völlig trocken ist und als Extra Brut bezeichnet wird. Um weitere Geschmacksrichtungen wie Brut oder Demi Sec zu erzeugen, erhält der Champagner eine Dosage (Wein, Most oder Zucker).  Dabei entscheidet der Zuckergehalt pro Liter über die Bezeichnung, die der Champagner tragen darf.
Weitere Unterschiede des Champagners sind Jahrgangschampagner, auch als Millésime oder Vintage Champagner bekannt, Lagen Champagner wie Grand Cru oder Premium Cru, Rosé Champagner oder Luxusmarken die als Cuvée Prestige bezeichnet werden.

 

 

 

Champagner Geschmacksrichtungen
Bezeichnung Zucker/Liter
Champagner Extra Brut -
Champagner Brut < 15g
Champagner Extra Sec 15g>x<20g
Champagner Sec 20g>x>35g
Champagner Demi Sec 35g>x>50g

 

 

Champagner von ganz klein bis groß

 

Die Flaschengrößen des Champagners
 Flaschengröße Bezeichnung  Verfügbare Champagnermarken
 0,2l  Piccolo

Moet & Chandon Brut Impérial

Pommery Royal Brut

Laurent Perrier Brut

Piper Heidsieck Brut Baby Piper

 0,375l  Demi

Duval Leroy Champagner Brut

Ruinart Rosé Brut

Perrier Jouët Grand Brut

und viele mehr

 0,75l  Imperial über 50 verschiedene
 1,5l  Magnum

 Alfred Gratien Brut Classique

Dom Perignon

Pommery Apanage Brut

und viele mehr...

 3,0l  Jeroboam / Doppelmagnum

 De Saint Gall Premier Cru Brut Tradition

Roederer Premier Bru

Laurent Perrier Brut Jeroboam

und weitere...

 6,0l  Methusalem

Moet & Chandon Impérial Brut Méthusalem

Veuve Clicquot Brut Methusalem

 9,0l  Salmanazar

Moet & Chandon Impérial Brut Salmanazar

Veuve Clicquot Brut auf Anfrage

 12,0l  Balthazar

Moet Chandon Brut Imperial

Veuve Clicquot Brut

Auf Anfrage

 15,0l  Nebukadnezar

Moet & Chandon Impérial Brut Nebuchadnezar

Veuve Clicquot Brut Champagner Nebuchadnetzar


Die wichtigsten Champagner Häuser

 

Alfred Gratien Ayala Besserat de Bellefon
Billecart - Salmon Bisinger Bollinger
Charles Heidsieck De Venoge De Saint Gall
Deutz Duval Leroy Egly  - Ouriet
Eric Rodez Fleury Pére et Fils Gosset
Jacuart Jacques Selosse Jacquesson
Krug Lanson Laurent Perrier
Louis Roederer Moet & Chandon Mumm
Oudinart Philipponnat Pol Roger
Pommery R. & L. Legras Ruinart
Salon - Delamotte Taittinger Tarlant
Veuve Clicquot Ponsardin Vranken Nicollas Feuilatte