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Inchgower Whisky

Inchgower Whisky

Speyside Malt voller Potenzial: Inchgower Whisky aus Schottland

Inchgower ist eine schottische Whiskymarke, die in der Bundesrepublik noch nicht viele kennen, die jedoch reichlich Respekt verdient hat. Zwar gibt es von der Brennerei selbst nur wenige eigene Abfüllungen an Single Malt, aber dafür kümmern sich unabhängige Abfüller um die Whiskymarke Inchgower. Außerdem gehört die Destillerie in das beachtliche Portfolio der englischen Firma Diageo, die bekanntlich bei so manch einem Scotch die Finger im Spiel hat. Das Unternehmen nimmt sogar die eine oder andere Abfüllung an Inchgower Whisky in Sonderserien auf, u. a. in die Limited Edition Serie Special Release 2018.

Inchgower: ein Überblick über die Spirituosenmarke

Die Brennerei Inchgower wurde 1871 als The Great Distillery of Inchgower im gleichnamigen Ort von Alexander Wilson etabliert. Dieser hatte zuvor schon die Tochieneal Distillery geleitet, die rund ein halbes Jahrhundert vorher von seiner Familie errichtet worden war. Jene musste er jedoch aus Gründen der unzureichenden Wasserversorgung und der zu teuren Pacht schließen, und so gründete er die Inchgower Distillery, um das Equipment weiterhin zu benutzen. Als Standort für die Destillerie wählte er einen Standpunkt nicht weit von Banffshire in der Speyside, am Rande des Fischerdörfchens Buckie. Nachdem Wilsons Firma pleiteging, kaufte das Unternehmen Arthur Bell and Sons die Destillerie auf. In den 60er-Jahren renovierte der neue Besitzer das Gebäude und arbeitete an einer Kapazitätssteigerung sowie an einer Sortimentserweiterung. Mit zwei zusätzlichen Brennanlagen verdoppelte er die jährliche Produktion auf bis zu zwei Millionen Litern. In dieser Menge enthalten waren Destillate, die in Blends von berühmten Marken wie Bells einflossen. Bis zu 99 % der Gesamtproduktion wurden für Blended Whisky reserviert, sodass es lang keinen Single Malt Whisky von Inchgower zu entdecken gab. 1985 übernahm Guinness die Brennerei und setzte es sich zum Ziel, dies zu ändern. Seitdem jener Betrieb zu Metropolitan gehörte und seinerseits in Diageo aufging, erhält der Inchgower Scotch Whisky mehr Aufmerksamkeit, obwohl es nach wie vor kaum firmeneigene Abfüllungen an Single Malt gibt.

Warum Inchgower kaufen?

Der Inchgower Whisky wird von den Standardfaktoren geprägt, die ihm Wiedererkennungswert verleihen. So wurde und wird der Inchgower Whisky in der Nähe zur Küste destilliert und gehört zu den wenigen Speyside Malts, die einen maritimen Charakter aufweisen. Obwohl es sich bei der Inchgower Distillery um eine im eher kleinen Stil agierende Destillerie handelt, verfügt der Betrieb über die Kapazitäten, bis zu 60.000 Eichenfässer vor Ort zu lagern. Das macht es wiederum leichter, lang gereifte Destillate für Sondereditionen wie einen Special Release aufzubewahren. Im Jahr werden rund 1,9 Millionen Liter Whisky produziert, und gegenwärtig fällt ein größerer Teil davon für Speyside Malt ab als damals. Man verlässt sich nach wie vor auf vier stills für die Produktion.

Die schottische Form von Sherry: Inchgower Single Malt Scotch Whisky

Der Inchgower Whisky hat sich den Spitznamen "Manzanilla der Speyside" erarbeitet, da er dieselben faszinierenden und unnachahmlichen Charakterzüge aufweist wie diese besondere Form von Sherry aus Spanien. Kennzeichnend für den Inchgower Single Malt Scotch Whisky ist zudem, dass er salzige Beiklänge aufweist und entfernt an Inselwhisky denken lässt. So manch ein ausgesprochen lang gelagerter Whisky aus den 70er- oder 80er-Jahren findet inzwischen als Rare Malt oder als eine andere limitierte Edition ihren Weg auf den Markt und verlockt Sammler. Solcher Inchgower Whisky wird oft ohne Farbstoffe und Filtration veröffentlicht, manchmal sogar als Einzelfassabfüllung in Fassstärke. Unabhängige Abfüller wie Douglas Laing, That Boutique-y Whisky Company und Signatory nehmen feine Premium-Whiskys der Marke gern in ihr Portfolio auf.