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Edradour Whisky

Edradour Whisky

Empfehlenswerter Edradour Whisky aus Schottland

Die Edradour Distillery ist der beste Beweis dafür, dass es sich lohnt, im kleinen Stil mit viel Liebe zum Detail vorzugehen. Frei nach dem Motto "weniger ist mehr" oder auch "Qualität vor Quantität" widmet sich der Hersteller dem small batch Whisky aus Schottland in geringen Mengen. Lang war die Edradour Distillery die kleinste schottische Whiskybrennerei, wobei dieser Titel nun der Strathearn Distillery gebührt. Kennzeichnend für die Brennerei Edradour ist, dass sie viel Wert auf Tradition legt. Das wirkt sich natürlich positiv auf den Edradour Whisky aus – wobei dieser seit einiger Zeit überraschenderweise auch für Innovation und Experimentierfreude steht.

Edradour: ein Überblick über die schottische Whiskymarke

Die Edradour Destillerie wurde 1825 in den Hügeln von Pitlochry in den Highlands gegründet und kann somit bald auf eine Erfolgsgeschichte von 200 Jahren stolz sein. Seit Anbeginn kümmerten sich drei Männer um die Destillerie, und das ist noch heute so. Das Trio sorgt dafür, dass der Edradour Whisky es trotz der Produktion im small batch schafft, international auf sich aufmerksam zu machen. Als artisanal distillery legt die Brennerei Wert auf kunstvolle Handarbeit und beschränkt ihre jährliche Produktion auf rund 90.000 Liter. Wenn man bedenkt, dass die meisten Whiskyhersteller mindestens eine Million Liter Scotch pro Jahr produzieren, ist das wirklich eine verschwindend geringe Menge. Die Edradour Distillery wurde jahrzehntelang von einem (wechselnden) Dreigespann geleitet, ohne viel an der Erfolgsformel zu ändern. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie dem Fortschritt komplett abgetan ist – ganz im Gegenteil, wie die jüngere Vergangenheit eindrucksvoll vor Augen führt.

Warum Edradour kaufen?

Die Destillerie Edradour wurde 1982 vom Spirituosenkonzern Pernod Ricard mit Hauptsitz in Frankreich aufgekauft. Das Unternehmen hat bei so manch einer Whiskymarke die Finger im Spiel und verhalf auch dem Edradour Whisky endgültig zum globalen Durchbruch. Erst wurden bis zu drei Viertel der geringen Gesamtproduktion für Blends genutzt und der Single Malt eher vernachlässigt. Das änderte sich 2002, als die Firma Signatory die Brennerei Edradour übernahm. Signatory hat in der Nähe seinen Sitz und ist als unabhängiger Abfüller von Whisky bekannt. Seitdem widmet sich die Destillerie fast ausschließlich dem Edradour Single Malt Scotch Whisky unter dem eigenen Markennamen. Nur noch zwei statt drei Männer sind für das reibungslose Geschehen verantwortlich und produzieren pro Woche lediglich 18 Whiskyfässer. Das wash still verfügt über eine Kapazität von 4.200 l und das spirit still über eine Kapazität von nur 2.200 l. Das Wasser für die Produktion von Edradour Scotch Whisky liefert die Quelle Ben Vrackie Springs, und das Gerstenmalz bezieht man von Dritten. Da die Firma Signatory vor Ort eine Anlage zum Abfüllen in Flaschen sowie ein Lagerhaus errichtet hat, läuft die komplette Produktion von Edradour Whisky auf dem Betriebsgelände ab.

Für Kenner auf der Suche nach Abwechslung ideal: Edradour Whisky aus den Highlands

Das Besondere am Edradour Whisky ist nicht nur, dass man ihn in kleinen Mengen destilliert, sondern auch, dass man gern mit den Fasstypen für die Lagerung experimentiert. Die Destillerie berücksichtigt dabei auch rare Fassarten für ein Finish, die von der Konkurrenz außen vor gelassen werden. Kein Wunder, dass der Highland Malt von Edradour Kenner hellhörig werden lässt und gern pur genossen wird. Interessanterweise begann die Brennerei 2003 damit, sich ab und zu dem Peated Whisky aus getorfte Gerste zuzuwenden. 2006 erblickte die erste Abfüllung unter dem Markennamen Edradour Ballechin das Licht der Welt. Seitdem wird einmal im Jahr ein neuer Ballechin Whisky mit rauchigem Profil veröffentlicht, während der normale Edradour Whisky auf Torf verzichtet. Wie man dies von den regulären Abfüllungen gewohnt ist, achtet das Unternehmen beim getorften Ballechin Scotch Whisky ebenso auf ein spannendes Cask Finish in einem besonderen Fass. Zwei Tage pro Woche entfallen auf diese vielversprechende Produktserie.