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Martini Wermut

Martini Wermut

Martini Wermut - ein Stück italienischer Erfolgsgeschichte

Der Martini Wermut wird vom Unternehmen Martini & Rossi, die seit 1993 zur Bacardi Gruppe gehören, in Italien gefertigt. Der italienische Wermut kommt in unterschiedlichen Ausführungen auf den Markt, sodass für jeden Gaumen etwas Passendes dabei ist.

Die vielfalt des Martini Wermut

So auch der Martini Wermut Bianco mit seinen 15 Prozent Alkoholanteil. Dieser Wermut schmeckt herb und süß zugleich und bietet somit eine ausgewogene Komponente am Gaumen. Vanille und auserlesene Kräuter sind die Nuancen, die sich im Mund entfalten. Der Martini Bianco ist eine Mischung verschiedener Weisweine, dem feinste Kräuter zugesetzt werden. Zum Schluss wird dieser mit Zuckerwasser abgeschmeckt, damit er sein fein herbes Aroma bekommt. Dieser Martini Wermut wird gut gekühlt oder auf Eis genossen. Cocktails werden mit ihm verfeinert.

Des Weiteren kann der Martini Wermut Rosato gewählt werden, der eher fruchtig schmeckt und einen Hauch Orangenblüte durchschimmern lässt. Zimt und Pomeranze runden den Geschmack ab. Durch die mehrstündige Filtration bekommt der Martini Wermut Rosato einen unvergleichlichen Geschmack.

Als Alternative zu den Klassikern bietet sich der Martini Wermut Extra Dry an. Bei ihm ist der Name Befehl. Als Dry Vermouth gibt er sich weniger süß. Das macht vor allem Sinn, wenn mit Vermouth Martini mixen möchte. Der bekannte Hersteller mit demselben Namen liefert hiermit die ideale Zutat für einen Dry Martini Cocktail. Kennzeichnend für den Martini Extra Dry Vermouth ist seine unterschwellige Bitterkeit. Trocken und herbal, stellt er eine Variante des Klassikers dar und überzeugt als vielfältig mixbares Multitalent.

Soll es stattdessen lieber das Aushängeschild der Firma sein, ist der Martini Wermut Rosso die passende Wahl. Mit seiner rotbraunen Farbe und seiner leichten Süße gilt auch er als vielseitig einsetzbarer Vermouth aus Italien, der in einer gut ausgestatteten Hausbar oder Bar einfach nicht fehlen darf. Als roter Vermouth mit vorbildlichem Charakter wirkt er nicht ganz so herb. Vor allem – aber nicht nur – Einsteiger fühlen sich mit dem sanfteren Charmeur wohl, der ebenfalls in der Welt der Mixgetränke fest verankert ist. 

Mehr Informationen zur Geschichte von Martini Vermouth

Wo wurde der ursprüngliche Wermut aus Italien erfunden? Der Vermouth di Torino stammt aus Turin, und genau dort hat auch die schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts aktive Firma Martini & Rossi ihren Sitz. Der volle Firmenname lautet Martini & Rossi Distilleria Nazionale di Spirito di Vino, und damit weist man sich als nationale Destillerie für aromatisierten bzw. aufgespriteten Wein aus. Das Unternehmen wurde 1863 auf die Beine gestellt und agierte damals lediglich als Abfüller von Vermouth di Torino. Drei Männer prägten im Laufe der Jahrhunderte die Firmengeschichte, wobei man sich allmählich vom Abfüller mit Sitz in Pessione hin zur tatsächlichen Brennerei entwickelte.

Der Geschäftsmann Alessandro Martini gründete den heute legendären Betrieb, nachdem er bereits 1830 ein kleines Weingut aufgekauft hatte. 1847 heuerte er mehrere Produzenten an, die für sein Geschäft Wein und Vermouth aus Turin herstellten. Gemeinsam mit Luigi Rossi, einem erfahrenen Winzer, wurde er wenige Jahre später zum Direktor der Distilleria Nazionale di Spirito di Vino in Turin, und das erklärt den Firmennamen Martini & Rossi. Unterstützt wurde das dynamische Duo von Teofile Sola für die Buchführung. Die Familie Sola stieg einige Jahre danach aus dem Geschäft aus, doch Martini und Rossi behielten die Zügel in der Hand und inspirierten jeweils die nachfolgenden Generationen der beiden Gründerfamilien.

Das Jahr 1863 wird bis heute als Meilenstein der Firmengeschichte angesehen – und auf dem Label von Martini Wermut aufgedruckt – weil das Unternehmen in jenem Jahrgang mit dem nationalen Verkauf im großen Stil sowie mit dem globalen Export begann. Der Martini Vermouth di Torino fand beispielsweise 1867 erstmals seinen Weg auf den amerikanischen Kontinent. In denselben Jahren gewann man für den Vermouth von Martini die ersten Auszeichnungen und erhielt außerdem vom König die Erlaubnis, die royalen Insignien als eine Art Gütesiegel und Hoflieferant-Status auf den Verpackungen von Martini Wermut abzubilden. In den 70er- und 80er-Jahren des 19. Jahrhunderts erweiterte man das Sortiment um Schaumwein und Weine. Der Vino Canelli Spumante Sekt erblickte das Licht der Welt; wir kennen ihn heute als Asti Martini.

Damals wie heute ein Spitzenreiter: Martini & Rossi aus Italien

Als der Firmengründer Alessandro Martini 1905 verstarb, übernahmen seine drei Söhne die Leitung über die Firma Martini & Rossi in Turin. Fünf Jahre zuvor, in 1900, hatten sie bereits zum Erfolg beigetragen, indem sie das Angebot durch den Martini Extra Dry Wermut ergänzten. Auch der Martini Bianco als weißer Wermut erblickte kurz vor dem Tod des Pioniers das Licht der Welt. Seit 1922 heißt die Marke aufgrund dem Ausstieg der Familie Rossi eigentlich nur noch Martini – aber nicht auf dem US-amerikanischen Markt. In Amerika war zu jenem Zeitpunkt schon der Martini Cocktail erfunden worden, und so agiert man dort noch immer unter dem Firmennamen Martini & Rossi. Seit 1929 gibt es das inzwischen rund um den Globus bekannte Logo mit dem weißen Schriftzug in Großbuchstaben auf einem schwarzen Hintergrund und dem roten Kreis samt Goldumrandung.

1930 stiegen die Enkel von Rossi ins Geschäft ein, doch in den 70er-Jahren fand eine Umstrukturierung des Betriebs statt. Die Destillerie wurde in die General Beverage Corporation integriert, obwohl die Spirituosenmarke Martini Vermouth dennoch von vielen gesondert betrachtet wurde und wird. Selbst die Übernahme durch die Gruppo Bacardi hat nur wenig daran geändert. Man hält beim Martini Wermut an den bewährten Rezepten fest.

Warum Wermut von Martini kaufen? Die Erfolgsfaktoren der italienischen Ikone

Seit der Firmengründung betrieb man aggressiv und kreativ Werbung für den Martini Vermouth, und das hat erheblich zum Erfolg beigetragen. Speziell mit Werbekampagnen im Fernsehen und mit dem Sponsern etlicher Events im Zuge von MARTINI Terrazza rückte man sich immer wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Natürlich half es auch, dass der gleichnamige Cocktail so populär war und ist und man automatisch an den Wermut von Martini für das Mixen von Martinis denkt. 2006 ergab eine Studie, dass Martini Wermut es innerhalb der weltweit erfolgreichsten Spirituosenmarken auf den 4. Platz geschafft hat.

Für die Marke spricht darüber hinaus, dass sie sich nicht auf ihren wohlverdienten Lorbeeren ausruht, sondern an Sortimentserweiterungen und Werbung arbeitet. Neben den bereits erwähnten Aushängeschildern wie Martini Bianco, Martini Extra Dry, Martini Rosato und Martini Rosso gibt es theoretisch noch weitere Abfüllungen wie beispielsweise Royale, Gold, Fiero und Bitter zu entdecken. Die französische Marke Noilly Prat Vermouth gehört ebenfalls zur Firma dazu. Schaumwein wie Martini & Rossi Prosecco rundet das Ganze ab. 

Untrennbar miteinander verbunden: Martini Wermut und Martini Cocktail

Manche vertreten die Ansicht, der in die Vereinigten Staaten exportierte Wermut von Martini habe als Inspiration für den Namen des dort erfundenen Mixgetränkes gedient, doch es gibt auch andere Theorien. Sicher ist jedenfalls, dass der Cocktail auf den Hauptzutaten Gin und Vermouth basiert und gern mit einer Olive dekoriert wird. Er hat sich zu den beliebtesten Longdrinks der Welt entwickelt und wird stilecht im Martini-Glas getrunken. 1922 etablierte sich das klassische Rezept aus zwei Anteilen London Dry Gin und einem Anteil Dry Vermouth, gerührt (und nicht geschüttelt). Die Zugabe von Orangenbitter oder andere Bitter sind optional. Für einen Perfect Martini mischt man gleiche Anteile von Sweet und Dry Vermouth (süß und trocken) mit Gin.