Liköre gibt es inzwischen in allen nur erdenklichen Geschmacksrichtungen, sodass für jede Vorliebe und jeden Verwendungszweck etwas Passendes zu finden ist. Einige Produkte innerhalb des kunterbunten Angebots an Likör haben es sogar geschafft, sich zu einem globalen Kulthit zu entwickeln. Ein großartiges Beispiel dafür ist der Kuemmerling, der als traditioneller deutscher Likör auf der ganzen Welt viele Fans besitzt.
Mit ein Grund, warum der Kuemmerling Likör aus Deutschland im Laufe von rund einem Jahrhundert zu einem internationalen Kulthit geworden ist, ist seine Herstellung mit viel Liebe zum Detail. Die Wurzeln der Marke gehen bis in das Jahr 1921 zurück. Knapp 100 Jahre mögen seitdem vergangen sein, doch allzu viel hat sich an der Herstellung nicht geändert. Nach wie vor kommt das ursprüngliche Rezept zum Einsatz, dass der Markengründer sich ausdachte. Seit dem präsentiert sich der Kuemmerling als Kräuterlikör und Halbbitter, an dem kein Weg vorbei führt. In so gut wie jeder gut ausgestatteten Bar oder Hausbar findet sich dieser allseits bekannte und beliebte Klassiker. Es gibt sogar Trinkrituale und Drinks, die rund um Kuemmerling erfunden wurden.
Der Kümmerling Halbbitter wurde von 1963 bis 2018 in der Nähe von Mainz in Bodenheim produziert, wobei die Destillerie im wirklich großen Stil vorgeht. Das Aushängeschild der Weinbrennerei und Spirituosenfabrik Kuemmerling GmbH gehört zu den fünf größten Spirituosenmarken der Bundesrepublik und wird in der Kategorie der Bitter zu einem der Marktführer gezählt. Im Jahr 2000 verkaufte der Familienbetrieb beispielsweise fast 680.000 Kisten und schaffte es pro Tag an das Abfüllen von knapp einer Million Flaschen mit 20 ml Inhalt. Obwohl man mit so riesigen Produktionsmengen konfrontiert ist, ehrt man bei der Herstellung von Kuemmerling Kräuterlikör nach wie vor alte Traditionen. Zahlreiche Besitzerwechsel haben einen Einfluss auf die Marke und ihre Popularität ausgeübt, die zeitweise unter anderem zu Allied Domecq bzw. daher zu Pernod-Ricard aus Frankreich und danach zu Fortune Brands und Beam Suntory aus den USA gehörte. Die Herstellung von Kuemmerling erfolgt seit 2018 unter der Leitung des deutschen Unternehmens Henkell & Co. Sektkellerei KG samt Abfüllen in Wiesbaden.
Das Flaggschiff der Marke ist und bleibt der originalgetreue Kuemmerling Halbbitter, den es in mehreren Flaschengrößen wie 0,02 l oder 0,5 l zu kaufen gibt. Seine geheim gehaltene Rezeptur umfasst zahlreiche Kräuter, Gewürze und andere natürliche Zutaten. Knapp ein Jahrhundert nach der Erfindung dieses Rezeptes durch den Firmengründer Hugo Kuemmerling erweiterte man das Sortiment endlich durch eine neue Sorte. Die Brennerei bietet nun neben dem Kuemmerling Kräuterlikör noch den mit Spannung erwarteten Kümmerling Pfefferminz an, der seinem Namen gerecht wird. Der Pfefferminzlikör aus englischer Minze zeigt sich ebenfalls von der herbalen und bittersüßen Seite und ergänzt den authentischen Minzgeschmack mit weiteren Botanicals wie Kardamom, Enzian und Zitrone.
Gemeinsam ist beiden Qualitätsprodukten, dass Kuemmerling Kräuterlikör sowohl Einsteiger als auch Kenner anspricht und sowohl pur genossen als auch zum Mixen von Cocktails und Longdrinks verwendet werden kann. Darüber hinaus ist Kuemmerling als Shot bei Partys ausgesprochen gern gesehen. Die unverwechselbare, markante und kantige Kuemmerling Flasche mit ihrem griffigen, eckigen Design ist bestens dafür geschaffen.
Kümmerling – oder Kuemmerling – steht seit den 1920er-Jahren für einen deutschen Kräuterlikör (Halbbitter), der Generationen begleitet. Die Rezeptur bleibt bis heute geheim und setzt auf natürliche Zutaten. Typisch sind die herbal-würzigen Noten mit einer milden Bittere – nicht zu bitter, nicht zu süß. Ob als Kult-Shot in der ikonischen, eckigen Mini-Flasche, pur gekühlt aus dem Eisfach oder als Longdrink: Kümmerling gehört in jede gut sortierte Hausbar.
Im Aroma zeigen sich herbe Kräuter mit Anklängen von Süßholz, Zimtrinde, Gewürznelke, Angelikawurzel und Krauseminze; am Gaumen bleibt Kümmerling angenehm mild und bittersüß ausbalanciert. Neben dem klassischen Halbbitter gibt es beliebte Kümmerling Sorten für Abwechslung im Glas – etwa Pfefferminz; Kümmerling Orange folgt in Kürze. Für schnelle Mix-Ideen sind Longdrinks wie „Kümmerling Sweet & Sour“, „Kümmerling Fruit“, „Kümmerling Deluxe“ oder „Kümmerling Grape“ beliebt.
| Marke | Kuemmerling (Kümmerling) |
| Kategorie | Kräuterlikör (Halbbitter) |
| Herkunft | Deutschland (historisch Thüringen; Produktion u. a. Bodenheim/Rheinhessen; heute Wiesbaden) |
| Verfügbare Größen | 0,5 l; 25 x 0,02 l (VK-Pack) |
| Geschmack | Herbal-würzig, mild-halbbitter; Süßholz, Zimtrinde, Gewürznelke, Angelikawurzel, Krauseminze |
| Sorten (aktuell/angekündigt) | Halbbitter (klassisch), Pfefferminz; Orange (angekündigt) |
| Besonderheiten | Ikonische eckige Mini-Flasche, Kult seit den 1920ern, geheime Rezeptur, natürliche Zutaten |
| Serviertemperatur | 6–8 °C (gut gekühlt) |
| Trinkempfehlung | Pur/Shot; Longdrinks z. B. „Sweet & Sour“, „Fruit“, „Deluxe“, „Grape“ |
Kümmerling ist ein deutscher Kräuterlikör (Halbbitter) mit 35 % vol. Umgangssprachlich wird er oft als „kümmerling schnaps“ bezeichnet, fachlich zählt er zu den Kräuterlikören.
Der Klassiker ist der Halbbitter. Daneben gibt es u. a. Pfefferminz; Kümmerling Orange ist angekündigt. Editionen variieren je nach Verfügbarkeit.
Pur gut gekühlt (6–8 °C) oder als Shot aus der 0,02 l-Mini. Beliebt sind auch einfache Longdrinks wie „Kümmerling Sweet & Sour“, „Fruit“ oder „Grape“.
Die konische, eckige 0,02 l-Flasche ist Kult und praktisch für Runden, Anstoßen und unterwegs – ein Markenzeichen der Marke.